Der Einsatz hat sich gelohnt!

Durch die große Beteiligung bei den Warnstreiks konnte am 9. März ein Tarifergebnis erzielt werden: 30 Tage Urlaub und 5,6 Prozent mehr Geld gestaffelt in den nächsten 2 Jahren. Das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten ist ein respektabler Kompromiss aus Sicht der DVG.

Mit 5,6 Prozent mehr Einkommen in den kommenden zwei Jahren können die Beschäftigten der Länder den Anschluss an die Einkommensentwicklung halten. Auch die Zusage, allen Beschäftigten vom ersten Tag an einen Anspruch auf 30 Urlaubstage zu gewähren, können wir als Erfolg werten.

Jetzt gelte es, auch die Frauen und Männer im Beamtendienst am Entgeltplus zu beteiligen, Die DVG forderte eine ergebnisgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf die Landesbeamtinnen und –beamten.

Trotz vorzeigbarer Lohnsteigerung kommt aber auch dieser Tarifabschluss mit einem bitteren Beigeschmack daher. Das vorgelegte Angebot für die Eingruppierung der angestellten Lehrerinnen und Lehrer war alles andere als akzeptabel.

Das Tarifergebnis im Einzelnen:

Die rund 800.000 Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes der Länder erhalten eine lineare Anhebung ihrer Gehälter

  • um 2,65 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2013 sowie
  • um 2,95 Prozent zum 1. Januar 2014.

Auszubildende erhalten anstelle der linearen Anhebung zum 1. Januar 2013 einen Sockelbetrag in Höhe von 50 Euro und nehmen wie alle anderen Beschäftigten an der linearen Erhöhung zum 1. Januar 2014 teil.

Alle Beschäftigten haben künftig Anspruch auf 30 Urlaubstage pro Jahr, Auszubildende bekommen 27 Urlaubstage (alt: 26 Urlaubstage) pro Jahr.

Bei vorausgesetztem Bedarf werden alle Auszubildenden für zwölf Monate übernommen, im Anschluss – bei entsprechender Bewährung – unbefristet.

Weitere Informationen sowie die neuen Entgelttabellen unter www.dbb.de.